Papageienfutter

Das Papageienfutter

 

Papageienfutter sollte unbedingt abwechslungsreich sein.
Nach einer amerikanischen Studie wurde festgestellt, dass Papageien in Privathaushalten selten älter als 10 Jahre werden.
Es wurde festgestellt, dass diese Tiere meist eine krankhaft veränderte Leber hatten. Dazu wurden noch Niereninfektionen gefunden.
Als 3. häufigster Faktor fand man heraus, dass viele Papageien an Pilzinfektionen der Atemwege starben.
Dies alles weist auf eine fehlerhafte Ernährung hin. (arme Tiere).
Wie schon erwähnt, soll das Papageienfutter abwechslungsreich sein.
Deshalb verlassen sie sich bitte nicht alleine auf Standardfutter-Mischungen. Zu ihrer Nahrung benötigen die Papageien noch Vitamine und Mineralien, die sie als Obst und Gemüse füttern können. Selbst ab und zu ein gutes Kombinationspräparat als Pulver (Mineralien und Vitamine) über das Futter geben, ist angebracht.
Was für Papageienfutter besonders wichtig ist : Vitamin A .
Hier haben die Vögel einen besonders hohen Bedarf.
Vitamin A ist enthalten z.B. in Mangos und Karotten.
Was sie auf gar keinen Fall füttern sollten sind Avocados, Schokolade und Rhabarber. Diese Lebensmittel enthalten Stoffe die für den Papagei tödlich sein können.
Auch salzhaltige Speisen sollten sie nicht füttern. (Also wenn sie “Über mich” gelesen haben, Würstchen sind absolut tabu.)
Sehr gerne jedoch nehmen Papageien auch Gaben von Quark, Yoghurt oder hartgekochten Eiern. Die dürfen sie gerne in kleinen Mengen füttern.
Als Getränk reichen sie täglich frisches Leitungswasser und gelegentlich auch gerne Frucht- oder Karottensaft.

Wegen der möglichen Pilzinfektion der Atemwege (Aspergillose)
sollten sie auch darauf achten, ihrem Haustier kein Futter anzubieten in dem Erdnüsse und/oder Zirbelnüsse vorhanden sind. Diese sind oft hochgradig von Aspergillose-Sporen befallen und haben dann das komplette Futter „verseucht“.
Um zu dem Aspergillose-Pilz noch etwas zu sagen. Befallene Nüsse z.B. müssen vom Papagei „geknackt“ werden, damit dieser an den Kern kommt. Bei diesem „knacken“ staubt der Pilz und der Vogel atmet ihn ein.
Wenn sie ihrem Liebling Erdnüsse reichen möchten, weil sie wissen, dass Papageien gerne Erdnüsse zu sich nehmen, dann
kaufen sie doch einfach geröstete Nüsse ohne Salz. Also z. B. ungesalzene Erdnüsse. Reichen sie die aber nur in kleineren Mengen. Den Rest in der Dose können sie ja selbst verzehren.

Noch ein Tipp : lassen sie ihre Lieblinge regelmäßig von einem Papageienkundigen Tierarzt untersuchen.
Papageien neigen dazu die Anzeichen von Krankheit zu verbergen. Das heißt, wenn sie als Laie merken, mein Tier ist krank, dann ist es oft schon zu spät, weil der Vogel schon zu entkräftet ist.

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